Green Event

Seit mehreren Jahren bestimmt ökologisches und soziales Denken und Handeln die Lungauer Kulturvereinigung LKV. Es ist uns ein zentrales Anliegen, den ökologischen Fußabdruck unserer veranstaltungen und Festivals so klein wie möglich zu halten. Das Tollwood Festival in München ist in dieser Hinsicht unser Vorbild.

Im Mai 2014 wurden wir von BM Andrä Rupprechter für ökologisch nachhaltige Veranstaltungsdurchführung durch das bundesweite Netzwerk Green-Event-Austria  ausgezeichnet.
Engagement für nachhaltige Feste und Events führt zu echten Win-Win-Situationen: die Umwelt wird geschont, Kosten werden gespart und die BesucherInnen profitieren von diesem Engagement. Im Jahr 2015 war die LKV Gewinner des Green Event Projekts nachhaltig gewinnen.

Bei allen Festivals wird von unserem Küchenteam (Leitung, Menschen mit Beeinträchtigung bzw. Migrationshintergrund) bzw. von unserer Slow Food Partnern mit vornehmlich regionalen Lebensmitteln aufgekocht!

 

Kriterien für nachhaltige Veranstaltungen

Es gibt viele Möglichkeiten Veranstaltungen nachhaltig durchzuführen. Hier finden Sie eine kurze Übersicht der wichtigsten Maßnahmen, die auf Ihre kreative Umsetzung warten.

Klimaschutz und Mobilität
– Anreisemöglichkeit ohne PKW und deren aktive Bewerbung
– Sonderangebote für öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Kombiticket)
– Erreichbarkeit der Unterkünfte zu Fuß oder mit Öffentlichen Verkehrsmittel
– Shuttledienst und Einsatz umweltfreundlicher Fahrzeuge
– Ausreichend sichere Fahrradabstellplätze

Veranstaltungsort und Unterkünfte
– Nutzung bestehender Gebäude, Parkplätze und Routen
– Energieeffiziente Gebäudeinfrastruktur
– Erstellung eines Schutzkonzeptes mit den Umweltbeauftragten vor Ort bei Veranstaltungen in der Natur
– Vollständiger Rückbau temporärer Gebäude
– Abfallwirtschaftskonzept für den Veranstaltungsort
– Unterkunftsbetriebe mit Umweltzertifizierung


Beschaffung, Material- und Abfallmanagement
– Abfallkonzept für die Veranstaltung
– Mehrweggeschirr, Mehrwegbecher und Ausschank aus Großgebinden
– Verzicht auf Getränkedosen
– Minimaler Einsatz von Papier/Druckwerken aus Recyclingpapier oder TCF-Papier
– Verwendung sozial und ökologisch verträglicher „Give-Aways” oder gänzlicher Verzicht darauf

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Verpflegung
– Regionale und saisonale Produkte
– Bioprodukte
– Fair gehandelte Produkte
– Vegetarische Gerichte
– Angebot von Leitungswasser oder Trinkbrunnen


Energie und Wasser
– Stromversorgung über das öffentliche Netz (wenn vorhanden)
– Stromaggregate mit Partikelfilter eventuell betrieben mit Pflanzenöl
– Einsatz energieeffizienter Veranstaltungstechnik
– Strombezug aus erneuerbaren Energiequellen
– Wassersparende (Sanitär-) Einrichtungen und Geräte
– Umweltfreundliche mobile Komposttoiletten oder umweltzertifizierte Sanitärzusätze

Soziale Verantwortung
– Gender Mainstreaming und Diversity werden bei Organisation und Programmgestaltung berücksichtigt
– Fairplay im Sport
– Barrierefreier Zugang und Unterstützung für Menschen mit Behinderung
– Lärmvermeidung bzw. Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte
– AnrainerInneninformation (z.B. über auftretende Verkehrsbelastungen)
– Sicherheitskonzept und Einbeziehung von Gruppen aus der Region sowie NGOs bei Großveranstaltungen

Kommunikation
– Kommunikation der Green Events Maßnahmen an MitarbeiterInnen, UnterkunftsgeberInnen, TeilnehmerInnen, Publikum und Öffentlichkeit
– Kommunikation im Internet & in den Medien