Fotos: © Rudolf Strauß
Theater: Im Untersberg mit den Querschlägern
Jedes Jahr am 15. August wurde ein kleiner Teil davon als kurzes Kinderstück mit Thomataler Kindern aufgeführt.
Robert Wimmer und Gerard Es haben nun ein neues Stück, frei nach den vorhandenen Textmaterialien geschaffen, es entstand ein modernes Lungauer Volkstheaterstück im besten Sinne.
Die Querschläger haben zu den einzelnen Szenen Lieder und Stücke erarbeitet und werden diese bei den Aufführungen am Hang zwischen Thomataler Pfarrhof und Volksschule sowie auf der Naturbühne am Tamsweger Leonhardsberg "live" spielen.
Regie führt wie schon bei den 2 vorangegangenen gemeinsamen Projekten Mitautor Gerard Es, das Bühnenbild und die Kostüme stammen von der Lungauer Künstlerin Elisabeth Strauß, für Bühnenaufbauten und Technik zeichnet Thomas Maier verantwortlich, die Gesamtleitung liegt beim Lungauer Kulturmanager Robert Wimmer
Wir freuen und schon sehr auf ein weiteres spannendes und herausforderndes Theaterprojekt an 2 ungewöhnlichen historischen Auftrittsorten.
Theater mit den Querschlägern!!!!
Gedanken zum Stück
".....So wurde heute am 10. September 1971 ein Schluß gemacht [mit dem Stück,
A.d.A.] und mein Gedanke geht dahin, es nach den USA zu senden, New York "On
Broadway" wo man Theaterexperimente ohne feste Größe macht. Lebet
wohl!
Valentin Pfeifenberger in seinem Vorwort zu "Im Untersberg"
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Im Untersberg..................ein Stück der Superlative! Mir scheint es
surrealistisch wie Bilder von Dali. So absurd wie ein Theatersück von Ionesco.
Es hat die Symbolik eines Bilds von Chagall. Und wenn ich an die Komik der Texte
denke, kommt mir Nestroy in den Sinn.
Elisabeth Stauß, Bühnenbild und
Kostüme
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Valentin Pfeifenbergers Texte auf die Bühne zu bringen, ist für mich eine
außerordentliche Herausforderung. Humorvoll und abenteurlich soll es werden.
Liebe, Glaube, Gier, Freude, kurzum alle menschlichen Emotionen sollen
angesprochen werden. Das Stück ist für mich gleichsam eine Reise ins Innere des
Untersbergs, wo neben dem schlafenden Kaiser auch viele geheime Schätze
verborgen sind.
Gerard Es, Regie
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Den Archetypus von aus der Zeit gestellten Wesen, die in einem Berg
schlummern und deren Entdecken bzw. Erscheinen großen Einfluss auf die Geschicke
der Menschen hat, gibt es in fast allen Kulturen dieser Welt, von den
Traumzeiten der Aborigines Australiens bis zu den nordischen Sagen - bei uns ist
es eben der Kaiser Karl im Untersberg. In diesem Sinne können diese uralten
Bilder und Figuren, die Pfarrer Pfeifenberger in seine Texte integriert hat,
auch als Projektionen von grundlegenden menschlichen Gefühlen, Ängsten und
Sehnsüchten gesehen werden. Das spannende und herausfordernde an dem Projekt ist
nun, nicht einfach die Untersbergsage nachzuerzählen, sondern mit diesem
Bewusstsein aus dem riesigen Textmaterial, das Pfarrer Pfeifenberger
hinterlassen hat, Szenen und Bilder herauszuarbeiten und in einen Kontext zum
gegenwärtigen Leben im Jahr 2010 zu stellen. Musikalisch werden wir alle unsere
Möglichkeiten - verschiedenste Formen und an die 30 Instrumente - nutzen, um
diese Szenen und Bilder zu unterstützen oder auch Kontraste
herzustellen.
Fritz Messner für die Querschläger, Musik
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Regionalhistorische Stoffe zu finden und daraus Stücke zu konzipieren, ist
eine Herausforderung, der wir uns immer wieder stellen. Vor 20 Jahren hat mir
Valentin Pfeifenberger sein Stück, welches er im Eigenverlag bei der Firma
Helfer in Tamsweg herausgegeben hat, geschenkt. Das Stück so zu bearbeiten, dass
es "aufführungsreif" ist, war nicht ganz einfach und hat einiges an Zeit und
Geduld beansprucht. Was herausgekommen ist? Lassen Sie sich überraschen, wir
freuen uns auf Ihren Besuch
Robert Wimmer, Gesamtleitung





